{"id":30,"date":"2011-11-08T12:31:06","date_gmt":"2011-11-08T12:31:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.japan-art.at\/?page_id=30"},"modified":"2014-02-16T22:56:10","modified_gmt":"2014-02-16T22:56:10","slug":"helden-und-legenden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.japan-art.at\/?page_id=30","title":{"rendered":"Helden und Legenden"},"content":{"rendered":"<h2>Yoshitsune<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Yoshitsune.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-812\" title=\"Yoshitsune\" src=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Yoshitsune.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"324\" \/><\/a>Der historische Minamoto Yoshitsune lebte von 1159 bis 1189 als milit\u00e4rischer F\u00fchrer und heroische Figur in Japan. Als Yoshitsune ein Kind war, wurde er in ein Kloster gesteckt nachdem sein Vater Yoshitomo in einem erfolglosen Aufstand gegen den herrschenden Kiyomori aus dem Tairo Clan get\u00f6tet worden war. Yoshitsune konnte aus dem Kloster entkommen und schloss sich einer Rebellion an, die von seinem \u00e4lteren Bruder Yoritomo gegen den Taira Clan angef\u00fchrt wurde. Im Jahr 1185 zerst\u00f6rte Yoshitsune die Taira in der Seeschlacht von Dannoura, auf der H\u00f6he der n\u00f6rdlichen Insel Kyushu. Yoritomo wurde aber auf Yoshitsune argw\u00f6hnisch, da dieser eine enge Beziehung zu dem zur\u00fcck getretenen Kaiser Go-Shirakawa hatte. Gegen Ende des Jahres 1185, als die Feindseligkeit Yoritomos immer mehr wuchs, rebellierten Yoshitsune und sein Onkel Yukiie. Die Rebellion wurde rasch zerschlagen. Yukiie wurde get\u00f6tet und Yoshitsune floh in den Norden, wo er gefangen genommen und zum Selbstmord gezwungen wurde.<\/p>\n<p>Quelle: Microsoft Encarta 97<\/p>\n<p><strong>Holzschnitt:<\/strong> Hasegawa Sadanobu III, <strong>Diptychon<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Benkei<\/h2>\n<p id=\"wobjectId243\"><a href=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Benkei.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-813\" title=\"Benkei\" src=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Benkei.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Benkei.jpg 412w, https:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Benkei-206x300.jpg 206w\" sizes=\"(max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><\/a>Sait\u014d Musashib\u014d Benkei\u00a0 1155 -1189, Yamabushi &#8211; Kriegerm\u00f6nch, Gefolgsmann d. Minamoto no Yoshitsune, eine der beliebtesten d. jap. Folklore. Held v. No-Theater und Kabukist\u00fccken.Bereits in jungen Jahren wurde er M\u00f6nch und reiste viel zwischen den verschiedenen Kl\u00f6stern Japans umher. Zu dieser Zeit waren die\u00a0buddistischen Kl\u00f6ster Japans wichtige Zentren der Kultur und verf\u00fcgten \u00fcber betr\u00e4chtlichen politischen Einfluss und milit\u00e4rische Macht. So wurde Benkei ,wie viele andere M\u00f6nche, als S\u014dhei in den Kampfk\u00fcnsten geschult. Man sagt ihm nach, er sei im Alter von siebzehn Jahren zwei Meter gro\u00df gewesen. (Eine Gr\u00f6\u00dfe, die im Japan dieser Zeit wahrscheinlich eher der Fiktion zugeschrieben werden muss.) Zu dieser Zeit verlie\u00df er den Orden und schloss sich den Yamabushi an, einer Gruppe zur\u00fcckgezogen in den Bergen lebender M\u00f6nche, die ebenfalls k\u00e4mpferische Traditionen pflegten und deren Markenzeichen schwarze M\u00fctzen waren. Benkei wird auf vielen Bildern heute oft mit einer solchen M\u00fctze dargestellt.Der Legende nach soll Benkei die Gojo-Br\u00fccke in Kyoto bewacht haben, und jedem, der diese \u00fcberqueren wollte, die Waffen abgenommen haben. Nachdem er so schlie\u00dflich 999 Schwerter gesammelt h\u00e4tte, sei er in seinem eintausendsten Zweikampf von Minamoto no Yoshitsune besiegt worden. Von da an soll er Yoshitsune als Gefolgsmann begleitet und mit ihm zusammen im Gempei-Krieg gegen den Taira-Klan gek\u00e4mpft haben.Nach dem finalen Sieg der Minamoto \u00fcber die Taira in der Seeschlacht v. Da-no-urawurde Yoshitsune durch seinen \u00e4lteren Bruder Minamoto no Yoritomo verraten, der sich gegen ihn wandte. In den beiden folgenden Jahren begleitete Benkei Yoshitsune als Gesetzloser. Schlie\u00dflich wurden beide im Schloss von Takadachi eingekreist. Der Legende nach soll Benkei vor den Toren zum Schloss, in dem sich Yoshitsune befand, von Pfeilen durchbohrt bis zu seinem Ende gek\u00e4mpft haben und sei im Stehen gestorben und kein Soldat habe sich an dem toten Benkei vorbei getraut, wodurch er Yoshitsune erm\u00f6glichte, rituellen Selbstmord Seppuku zu begehen.<\/p>\n<div>Quelle: Wikipedia<a name=\"242\"><\/a><\/div>\n<div><strong>Holzschnitt:<\/strong> Hasegawa Sadanobu III, Benkei, <strong>Dyptichon<\/strong>, Yoshitsune und Benkei auf der Gojo Br\u00fccke in Kyoto<\/div>\n<h2>Chushingura &#8211; Die 47 Ronin<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/47-Ronin.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-815\" title=\"47 Ronin\" src=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/47-Ronin.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/47-Ronin.jpg 800w, https:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/47-Ronin-300x149.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beginn der Ereignisse\u00a0im Jahr 1701 am Hof des Shogun in Edo (heute Tokyo).\u00a0Asano Naganori\u00a0der Daimyo (F\u00fcrst) der Provinz Ako, wurde vom Sh\u014dgun Tokugawa Tsunayoshi nach Edo gerufen. Dort geriet er in einen Streit mit dem als \u00fcberheblich bekannten Zeremonienmeister Kira Kozuke no Suke Yoshinaka, der ihn \u00f6ffentlich beleidigte. Wutentbrannt zog Asano daraufhin sein Schwert und verwundete Kira leicht.Das Ziehen einer Waffe galt in Edo als eine Straftat, die mit der Todesstrafe geahndet wurde, weshalb man Asano nahelegte, Seppuku (rituellen\u00a0Selbstmord)\u00a0zu begehen. Nach Asanos Selbstmord wurden die ihm unterstehenden Samurai zu herrenlosen R\u014dnin, und die Provinz Ako ging in den Herrschaftsbereich des Sh\u014dgun \u00fcber.Einige von Asanos Gefolgsleuten beschlossen, den ihrer Ansicht nach ungerechtfertigten Seppuku ihres Herrn zu r\u00e4chen. Obwohl ihre genaue Anzahl historisch nicht verb\u00fcrgt ist, wird sie in den meisten (sp\u00e4ter entstandenen) Erz\u00e4hlungen mit \u201e47\u201c angegeben.Um den um sein Leben f\u00fcrchtenden Kira in Sicherheit zu wiegen, zerstreuten sie sich zun\u00e4chst und nahmen andere Berufe an. Im Dezember 1702 versammelten sie sich unter ihrem Anf\u00fchrer \u014cishi Kuranosuke wieder in Edo, drangen in Kiras Haus ein und t\u00f6teten ihn mit eben jener Waffe, mit der Asano Selbstmord begangen hatte. Danach legten sie Kiras Kopf auf das Grab ihres ehemaligen Herrn.Da Blutrache in Japan verboten war, begingen alle beteiligten R\u014dnin kurze Zeit sp\u00e4ter gemeinsam Selbstmord.<\/p>\n<p><strong>Holzschnitt<\/strong>: Yamazaki Toshinobu II, 1886, <em>A View of Loyal Ako Samarui Breaking into Kira&#8217;s Mansion, <strong>Triptichon<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Saigo Takamori &#8211; Der letzte Samurai<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Unbenannt.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-784\" title=\"Unbenannt\" src=\"http:\/\/www.japan-art.at\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Unbenannt.png\" alt=\"\" width=\"189\" height=\"267\" \/><\/a>Saig\u014d Takamori\u00a0 23.1.1823-24.9.1877 war einer der einflussreichsten Samurai in der jap. Geschichte.<\/p>\n<p>Der Sohn eines niederen Samurai trat nach einer milit\u00e4rischen und religi\u00f6sen Ausbildung in die Dienste von Shimazu Narikira, des lokalen Daimyos der Provinz Satsuma.\u00a0Sp\u00e4ter gab man ihm das Kommando \u00fcber 50.000 Samurai, einem gro\u00dfen Teil der kaiserlichen Armee.<\/p>\n<p>Als ein F\u00fchrer der kaiserlichen Truppen im Boshin-Krieg, in dem er \u00fcber 50.000 Samurai kommandierte, war Saig\u014d einer der Hauptakteure w\u00e4hrend der Meiji-Restauration. Trotz seiner bescheidenen Herkunft wurde er Ratgeber und General im neuen Staat.<\/p>\n<p>Saig\u014d war ein Gegner der Modernisierung Japans und der \u00d6ffnung des Handels f\u00fcr den Westen. Er bestand 1873 jedoch darauf, dass Japan versuchen sollte Korea zu annektieren, bevor der Westen sich \u00fcber dessen Potential klar wurde. Da die anderen F\u00fchrer der Restauration (unter anderem auch Okubu Toshimichi jedoch gegen diese Pl\u00e4ne waren, legte Saig\u014d seine \u00c4mter nieder und kehrte zur\u00fcck in seine Heimatstadt Kagoshima, wo er wenig sp\u00e4ter eine Privatschule f\u00fcr treue Samurai gr\u00fcndete, die ebenso ihre \u00c4mter niedergelegt hatten, um ihm nach Tokio zu folgen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1877 revoltierten sie unter der F\u00fchrung von Saig\u014d in der Satsuma-Rebrellion gegen die Regierung, die die Rechte der Samurai stark beschnitten hatte und ihnen unter anderem auch das Recht genommen hatte, Schwerter zu f\u00fchren.<br \/>\nObwohl der kaiserliche Palast eine neue Armee aufgestellt hatte und diese mit modernen Waffen ausger\u00fcstet war, konnten die Samurai mit ihren traditionellen Waffen die kaiserliche Armee erfolgreich f\u00fcr mehrere Monate in K\u00e4mpfe verwickeln.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Schlacht von Shiroyama am 24. September 1877 wurde Saig\u014d schwer an der H\u00fcfte verletzt, und so bat er einen Kameraden ihn zu enthaupten, um seine Gefangennahme und somit Entehrung zu verhindern. Obwohl Legenden und Kunstwerke Saig\u014d darstellen, wie er Seppuku begeht, wird dies durch Autopsien und zeitgen\u00f6ssische Berichte widerlegt.<\/p>\n<p>Zahlreiche Legenden rankten sich um Saig\u014d, viele darunter bestreiten seinen Tod. Viele Japaner erwarteten seine R\u00fcckkehr aus Indien oder dem Kaiserreich China oder dass er zusammen mit dem russischen Kronprinzen zur\u00fccksegelt, um das Unrecht zu bek\u00e4mpfen. Unf\u00e4hig, die Zuneigung des Volkes f\u00fcr diesen K\u00e4mpfer f\u00fcr die Tradition zu brechen, erkannte die Meiji-Regierung am\u00a022.2.1889 offiziell seinen Mut an und begnadigte ihn postum.<\/p>\n<p>Eine ber\u00fchmte Statue im Ueno-Park zeigt Saig\u014d, wie er seinen Hund spazieren f\u00fchrt. Im Nansh\u016b-Schrein (nahe seines Grabs im buddhistischen Tempel J\u014dk\u014dmy\u014d-ji in Kagoshima) wird er als Kami verehrt.<\/p>\n<p>Saig\u014ds letzter Aufstand gegen die Meiji-Regierung war Grundlage des 2003 erschienenen Films Last Samurai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yoshitsune Der historische Minamoto Yoshitsune lebte von 1159 bis 1189 als milit\u00e4rischer F\u00fchrer und heroische Figur in Japan. 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